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Januar 2012

Die Zeit rennt

Wir haben richtig, richtig viel zu tun. Packen wir es an!


30. Dezember 2011

DANKE !!!

Die Unterschriften sind da! Jetzt kann es weitergehen!


28. Dezember 2011

Einmal vom Himmel in die Hölle und zurück

Wir haben wieder eine Hafenzukunft. Die Gemeindevertretung hat dafür gestimmt, alle Flächen, die möglich sind, für den Hafenwind zu melden!!! DANKE!

Die Sache hat zwei große Haken. Für die eine Fläche (Ost) mit Wohnrechtsaufgabe liegen noch immer nicht die notwendigen Unterschriften vor. Die Frist dafür läuft am 30. Dezember 2011 ab. Der zweite Haken liegt in einer Fläche (West), die bislang unter einem schlechten Stern steht, aber in Friedrichskoog gewollt und überlebensnotwendig für den Hafen ist.

Das Wichtigste aber ist, dass es weitergeht, und danach sah es in der Sitzung zeitweilig nicht aus. Es war und ist eine sehr schwierige Situation. Aber die Gemeindevertreter, die für die Zukunft der Gemeinde gestimmt haben, sollten immer wieder daran denken, dass viele, viele Leute hinter ihnen stehen und helfen wollen.

Lasst Euch nicht von denen irritieren, die meinen, dass kein Hafen und kein Hafenwind dem Tourismus förderlich sein könnten. Wer gegen Hafenwind ist, ist gegen den Hafen und gegen die Zukunft Friedrichskoogs - und hat von Tourismus leider keine Ahnung.

GEMEINSAM können wir es schaffen!



27. Dezember 2011

Der Tag vor der ALLES-oder-NICHTS-GV...

Es ist völlig unglaublich und eiskalt, wie uns DIE(Nicht-Friedrichskooger)zappeln lassen, die uns helfen könnten, wenn sie es denn nur wollten...


24. Dezember 2011

Weihnachten

Auch wenn es für den Erhalt des Friedrichskooger Hafens zurzeit sehr, sehr schlecht aussieht und das viele Leute sehr, sehr traurig macht, wünschen wir "Hafenkämpfer" doch allen ein wunderbares Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute für das kommende Jahr!!!

Hoffen wir darauf, dass der Klops im Hals kleiner wird und vielleicht doch keine weiteren Tränen vergossen werden müssen. Es wäre so furchtbar, nach mehr als anderthalb Jahren BIHZ-Dasein an einem eitlen Typen zu scheitern, der den Kanal nicht voll kriegt (und noch nicht einmal aus unserem Bundesland kommt)...

Hafen-Daumen drücken, dass ein kleines Wunder geschieht!

Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch!
Und DANK an alle, die geholfen haben!


14. Dezember 2011

Eine Gemeindevertreter-Sitzung...

...mit keinem guten Ergebnis. Zu wenig Vertrauen.


10. Dezember 2011

Winterleuchten (Artikel aus der Marner Zeitung vom 13.12.2011)

Das mit dem „Leuchten“, das klappte in diesem Jahr nicht so richtig. Dafür gab es aber genug „Winter“ am Tag des Winterleuchtens. Die Bürgerinitiative Hafen-Zukunft (BIHZ) zog die Veranstaltung durch, und das Fazit des Tages lautete: „Normal ist das nicht!“ Denn einmal mehr spielte das Wetter in der Hafen- und BIHZ-Geschichte unglaublich gut mit.

Allen Unkenrufen und Zuhausegebliebenen zum Trotz: Das Winterleuchten fand statt, und zwar letztlich unter Sternenhimmel und Vollmond. Fröhlich tanzten die Besucher zur tollen Musik der St. Jürgen Blues Band. Ob es an der Ausgelassenheit der Macher lag, dem „Knockin’ on heaven’s door“ der Musiker oder den guten Kontakten zu Himmel, auf die man sich in Friedrichskoog immer dann verlässt, wenn eine Veranstaltung am Hafen geplant ist: Es klappte. Genau danach hatte es nicht ausgesehen. Die stürmischen Tage zuvor mündeten in einen Sonnabend, der die komplette Wetterpalette bot — nur keinen Sonnenschein. Es schneite und hagelte, es blitze und donnerte, es goss und war windig, und mehr als einmal fluchte irgendjemand: „Hätten wir das doch bloß abgesagt.“ Die BIHZ hatte nicht, und das war gut so. Denn der Hafen hat Bedeutung, und das bewiesen die, die das Winterleuchten möglich machten, und die Besucher, die kamen.

Dass das „Leuchten“ nicht klappte, das lag dann allerdings doch wieder am Wind. Geplant waren große weiße und rote Himmelslaternen, die an den Dalben befestigt werden sollten. Auch Fackeln sollten für entsprechende Stimmung sorgen. Aber selbst der oberste Lichterkranz des Tannenbaums fiel aus, so dass die Illumination sich auf Lichterketten beschränkte. Sogar der Weihnachtsmann kam aufgrund der schwierigen Witterung mit Verspätung. Immerhin war er nicht seekrank geworden, und so konnte er sich geduldig die vielen Gedichte der Kinder anhören, die den großen Mann mit dem weißen Rauschebart mit erstaunten Augen ansahen.

Pastor Dirk Sobott hielt eine Andacht anlässlich des Lichterfestes, das so gut in die dunkle Jahreszeit passe, und brachte „besinnliche Minuten“ an den Hafen. „Leider ist die Existenz des Hafens alles andere als sicher“, fasste er zusammen, und die schon anderthalb Jahre alte Nachricht von der Schließung, stecke noch allen in den Knochen. Der erste Schreck sei aber einer enormen Entschlossenheit gewichen. Es habe „gute und kreative Ideen“ gegeben, wie der Hafen gerettet werden könnte, und „die Menschen hier haben sich als hartnäckig erwiesen“, ließen sich nicht entmutigen. Es gebe eine „tiefe Verbundenheit“ der Leute mit dem Hafen, und der Kampf um ihn habe etwas Gemeinschaftsstiftendes für den Ort zutage gebracht. Sobott appellierte — gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit —, sich die Hoffnung zu bewahren. „Für Mutlosigkeit besteht kein Grund.“

Und Friedrichskoog hofft weiter. Darauf verwies Horst Paulsen von der BIHZ in seiner Ansprache. Die Gemeindevertretung tage am Mittwoch. „Vielleicht wissen wir dann, ob wir genug Windkraftanlagen bekommen.“ — Bedeuten könnte das, dass der Hafen gerettet wäre, und zu verdanken wäre das dem unermüdlichen Engagement der Hafenbetriebsgesellschaft, deren vier Hauptakteure seit vielen Wochen alle Kraft und freie Zeit in die rettende Finanzierungsidee stecken.   



16. November 2011

Einmal scharf bremsen bitte

So gut die Nachrichten von gestern und heute auch sind, es haben sich in der "stillen Dorf-Post" bereits Fehler eingeschlichen. Hier ein paar wichtige Fakten:
  • Gestern haben sich 4 (in Worten: vier !!!) und nicht 7 neue Standorte ergeben.
  • Die Verträge werden nicht heute, sondern voraussichtlich in der kommenden Woche unterschrieben!

Das bedeutet: Wir können uns über einen größer werdenden Lichtstreif am Horizont freuen, aber sicher ist noch gar nichts!!!

Wenn es denn mit den 4 Standorten klappt, dann lägen wir zurzeit immer noch bei "nur" 7 bis 8 Standorten, was bedeutet, dass die möglichen 2 Standorte westlich der Schulstraße-Mitte immer noch eine große Bedeutung haben! Man muss sich fragen, ob wir uns den Luxus leisten können, freiwillig auf 2 Standorte zu verzichten. Immerhin verlangt "das halbe Dorf" von zwei bis drei Personen, dass sie Haus und Hof für den Hafenwind aufgeben - für immer!!! Das stelle sich bitte jeder einmal für sich selbst vor!!! An anderer Stelle sollen Mühlen deshalb nicht gebaut werden, weil sich jemand durch deren Anblick (!) gestört fühlen könnte... Wer würde nicht gern auf eine Mühle gucken, wenn er dafür den Hafen retten könnte???

Die gute Nachricht von gestern lautete:

..., dass das Land Schleswig-Holstein (Landesplanungsbehörde) der Gemeinde Friedrichskoog offiziell eine Fristverlängerung bis zum Ende des Jahres für die Nachmeldung von Windeignungsgebieten im Rahmen der Teilfortschreibung des Regionalplanes einräumt!

Damit erhält die Gemeinde Friedrichskoog nunmehr die echte (und letzte!) Chance, doch noch das Projekt „Hafenwind“ zu realisieren – wenn diesmal alle „an einem Strang“ ziehen. In diesem Sinne viel Erfolg für den Hafenerhalt!

Wenn alle "an einem Strang" ziehen, müssten wir mindestens 10 Anlagen zusammenbekommen, inklusive der möglichen Standorte westlich der Schulstraße-Mitte... und nicht mit zweierlei Maß messen.


12. November 2011

Kein Trost, aber...

Viele von uns sind traurig und ziemlich deprimiert. Immer wieder stehen irgendwem die Tränen in den Augen. Das kann es doch nicht gewesen sein! Anderthalb Jahre dafür, dass der Profitgedanke den Heimathafen killt? Kann das sein? Ja, das kann sein. Denn an das Gute zu glauben, bedeutet eben nicht, dass sich das Gute auch durchsetzt. Trotzdem: Wer dazu neigt, eher optimistisch veranlagt zu sein, der möge bitte an den kleinen Hoffnungsschimmer glauben und sich nicht vollends entmutigen lassen. Noch ist nicht alles verloren!


11. November 2011

Kein Hafenwind = kein Hafen

Die Gemeindevertretung hat am 10. November getagt, und es war wohl eine der dramatischsten Sitzungen, die es in Friedrichskoog je gegeben hat. Das Ergebnis ist, dass sich die Gemeindevertretung gezwungen sah, die Hafenrettung aufzugeben. Es waren nicht genügend Windkraftflächen zusammengekommen, um den Hafen auf Dauer wirtschaftlich vertretbar offen halten zu können. Die Hafenbetriebsgesellschaft war insofern erfolgreich, als dass sie alle Friedrichskooger (!) Landeigentümer überzeugen konnte. Weder der Hafenbetriebsgesellschaft noch der Gemeindevertretung noch den Landeigentümern ist ein Vorwurf zu machen - im Gegenteil. Friedrichskoog hat getan, was Friedrichskoog konnte.


Oktober 2011

Grünes Licht für Wind?

Die Gemeindevertretung tagte mehrfach. Gespräche wurden ohnehin genug geführt. Bis zum Ende des Monats ist Friedrichskoog auf dem Stand, dass sich nur noch Friedrichskoog selbst ein Bein stellen kann. Land, Kreis, Verwaltung und Kommunalpolitik haben offenbar das Ihre getan. Jetzt sind Einzelne gefragt, sich als Friedrichskooger und Hafenretter zu "outen", oder der schöne Plan geht den Bach runter.


22. September 2011

Herr Ministerpräsident, der Sarg ist eingemottet !!!

Wir haben unsere Zusage vom 13. September 2011 heute erfüllt. Der Sarg ist weg!

In unserem Gespräch am 13. September haben wir in Aussicht gestellt, dass wir darauf vertrauen wollen, dass wir mit Unterstützung des Landes die Hafenrettung vollziehen. Nachdem sich auch diejenigen BIHZler damit einverstanden erklärt haben, die nicht an dem Gespräch teilnehmen konnten, sind wir zur Tat geschritten.


Kleine amüsante Geschichte à la "Sterben für Anfänger" am Rande: Ein schwarzer Kombi fuhr mit der schwarzen Kiste langsam durch die Hafenstraße (der Kofferraum ließ sich nicht schließen - siehe oben). Hinter dem schwarzen Kombi mit der schwarzen Kiste fuhr als erstes Auto ein Tourist, und jeder von uns hätte in diesem Moment wahrscheinlich gern Mäuschen gespielt, um zu erfahren, was diese Menschen wohl gedacht haben. Zum Beispiel: "Ich hatte ja schon gehört, dass die Norddeutschen anders sind und komische Sitten haben. Aber dass die ihre Verblichenen selbst wegbringen... Und was, wenn der rausrutscht?"

* * * Die Berichterstattung eines Verlages aus Schleswig-Holstein vom 20. September 2011 haben wir übrigens weder autorisiert, noch wussten wir etwas von einer anstehenden Veröffentlichung. Der Artikel erweckt den Eindruck, als habe die Verfasserin ein Interview geführt. Das hat sie nicht! Sie hat mit niemandem persönlich gesprochen, sondern den Personen Zitate in den Mund gelegt - teils völlig falsch.

Wir möchten uns von dieser Form des Journalismus ausdrücklich distanzieren, und hoffen, dass dieser Artikel uns nicht geschadet hat. Er war nicht im Sinne der BIHZ und absolut nicht im Sinne der Hafenrettung.


20. September 2011

Man sieht sich immer zweimal,...

...und der verantwortungsvolle Umgang mit Informationen sieht anders aus. (Und damit ist ausschließlich die Frau gemeint, die diesen unprofessionellen Artikel geschrieben.)

Schweigen (können) ist nun mal Gold.


13. September 2011

Vier BIHZler fahren nach Kiel...

...und bringen einen neuen Spruch des Monats mit: "Dor is wat bi rutkomen!"


4. September 2011(noch 300 Tage!!!)

BIHZ lädt zum "Fröhstück in Schwatt" an den Hafen

Die Bürgerinitiative Hafen-Zukunft (BIHZ) und der Tourismus-Service Friedrichskoog (TSF) luden am 4. September ab 10 Uhr zum „Fröhstück in Schwatt“ ein.

Diese erneute Protestaktion fand auf der Hafen-Nordseite vor Marscheider Maschinenbau statt. Nach einem leicht verregneten Start riss der Himmel noch auf, und die Sonne schien auf die fast 60 Teilnehmer herunter.

Die Idee zu der Aktion kam übrigens über Paris und Hamburg an die Nordseeküste. Die Großstädter feiern in Weiß das „Diner en blanc“. Dazu werden Tische, Stühle, Kerzen, Servietten, Besteck und vor allem das Essen von allen Teilnehmern selbst mitgebracht, und die Leute müssen weiß gekleidet sein.

In Friedrichskoog kann eine solche Sache dagegen nur in Protest-Schwarz durchgeführt werden. Deshalb hieß das gemeinsame Essen also „Fröhstück in Schwatt“. Es wurde darum gebeten, das BIHZ-T-Shirt zu tragen oder zumindest schwarze Oberbekleidung zu wählen. Tische und Bänke wurden gestellt. Besucher mussten nur ihr Frühstück samt Geschirr und Besteck mitbringen. In puncto Deko waren die Fröhstücker sehr kreativ, und die Stimmung war klasse, überaus entspannt und lustig - bei aller Ernsthaftigkeit im Hintergrund.

Fazit: Wiederholenswert!


 

15. August 2011

27.102 Unterschriften für den Erhalt des Hafens

Wir sammeln weiter.


13. August 2011

Der Hafen brennt zum "Hafen in Flammen" ein zweites Mal nach dem 14. August 2010

Die großen und größeren Hafenveranstaltungen haben in diesem sehr verregneten und kalten Sommer unglaubliches Glück mit dem Wetter. Das war zur Kutterregatta der Fall, als mittags der Himmel aufriss, und nun auch zum "Hafen in Flammen". Das kann nur eins bedeuten: Auch der Himmel ist auf unserer Seite!
Mehr als 3.000 Leute kamen an den Hafen, um ein leuchtendes Signal nach Kiel zu schicken!




9. August 2011

Die Sprüche des Monats

Wegen des innewohnenden Werts und der Häufigkeit des Hörens immer wieder gern: "Dor is nix bi rutkomen!"

Und weil Musikgeschmack nun mal verschieden ist: "Das heißt ja auch 'Hafen in Flammen' und nicht 'Tanz in den Mai'!"

Mal zur Info zwischendurch. Folgende arbeiten zurzeit mehr oder auch weniger am Erhalt des Hafens:

  • die BIHZ selbstverständlich
  • die Gemeinde hoffentlich sowohl auf politischer als auch auf verwaltender Ebene
  • der Kreis
  • drei Hafen-AGs (1. Betreiber- und Finanzierungskonzept, 2. Baggerei und Hafenunterhaltung, 3. Alternativplanungen/Aufwertung)
  • eine Gruppe von Leuten, die - uneigennützig (und da sollte man sich von bestimmten anderen Leuten nichts Falsches einreden lassen...) - ihre eigene Vorstellung eines Betreiber- und Finanzierungskonzepts vorantreibt
  • und vielleicht ja ab und an auch das Land. (Da ist der Wunsch Vater des Gedankens.)


17. Juli 2011

78. Friedrichskooger Kutterregatta

Der Himmel hatte ein Einsehen. Denn wie sagte PA so schön: "Irgendeiner muss ja auf unserer Seite sein!"

Macht es 2013 euren Kindern klar, dass dieses Rinnsal einst ein stolzer Hafen war!


16. Juli 2011

Plattschaufel-Opti-Hafenrennen

Für den Kutterregatta-Sonnabend ließ sich die BIHZ etwas einfallen und veranstaltete das Plattschaufel-Opti-Hafenrennen. Ein tolles Spektakel, ein supergroßer Spaß!
Im Anschluss wurde die "Aktion Rettungsinsel" wiederholt (siehe unten 15. Mai 2011).



11. Juli 2011

Unsere Kreativen waren mal wieder kreativ

Zur Kutterregatta darf Einiges erwartet werden, unter anderem der neueste Wachrüttler:

Macht es 2013 euren Kindern klar, dass dieses Rinnsal einst ein stolzer Hafen war!


27. Juni 2011

Sitzung der Gemeindevertretung, 19 Uhr, Bürgerbüro (beendet: 22 Uhr)

Die BIHZ legt einen Windplan vor.

Es wurde viiiiieeel geredet. Bemerkenswert war:

  • "Kein vorauseilender Gehorsam!"
  • "Wenn wir uns jetzt nicht für den Hafen entscheiden, dann wird es sehr, sehr schwierig für uns."
  • "Wir können uns nicht bieten lassen, dass eine Fläche abgelehnt wird, nur weil da möglicherweise ein Vogel durchfliegen könnte."

23./24. Juni 2011

Die Fischer nehmen "die Sache" selbst in die Hand

Die Fotos (Bericht unten).

  

Diese und weitere Fotos auf facebook.


23./24. Juni 2011

Die Fischer nehmen "die Sache" in die Hand

(Artikel in der Marner Zeitung - hier das Original)

Kutter „pflügen“ den Hafenpriel

Ein Auspuff qualmt, eine kleine Rauchwolke zieht aus dem Hafenpriel ins Vorland, Motoren brummen, und das Wasser im Friedrichskooger Hafenpriel kommt kräftig strudelnd in Bewegung. Die Fischer haben „die Sache“ in die Hand genommen, wie angekündigt.

„Die Sache“ ist der versandete Hafenpriel, die Wasserstraße, die vom Eigentümer nur notdürftig bis gar nicht offen gehalten wird. Da die vom Land angestrebte Hafenschließung in Friedrichskoog nicht gewollt ist und die Kutteregatta gerade in diesem Jahr stattfinden muss, beginnen jetzt vor allem die Fischer damit, „die Zähne zu zeigen“. So drückt es Jan Urthel aus, der vorgestern Abend mit seiner „SD 8 Rugenort“ am Leuchtfeuer steht. Hinter ihm liegen draußen Mike Paulsen mit der „SD 21 Rungholt“ und Jens Krämer mit der „SD 7 Delphin“. Vor Urthel liegen bereits im Hafenpriel Sönke Claußen mit der „SD 22 Kormoran“ und Andre Claußen mit der „SD 23 Andrea“.

Die letzteren beiden, die roten Kutter, werden über ein Seil verbunden, und die Kormoran zieht die Andrea durch den Priel. Ein Stück vor ihnen fährt Marko Rohwedder mit der „FRI 35 Zenit“. Er ist aus dem Hafen herausgekommen und wühlt im Priel, um Boden aufzuwirbeln. Die Bedingungen sind gut. „Es war viel Wasser angesagt“, erklärt Jan Urthel die sehr spontane Aktion. „33 Zentimeter über normal. Die Gelegenheit mussten wir nutzen, sonst läuft uns bis zur Kutterregatta die Zeit weg.“

Die Andrea ist etwa 15 Zentimeter tiefer als die Kormoran, und Sönke und Andre Claußen schaffen es über das schlimmste Stück hinweg: vom Ende des Spülfelds bis hin zum Schachtpriel und dem Außenanleger. Dort verbringen die Schiffe später auch die Nacht. Die drei Blauen, die Rugenort, die Rungholt und die Delphin, kämpfen derweil weiter draußen. Alle drei sind mit Seilen verbunden und haben mehrere Abrisse, so schwer wühlen sie sich durch den Hafenpriel. Zur Nacht lassen sich trocken fallen, und sie müssen am Wochenende zusehen, dass sie es schaffen, wieder aus dem Hafenpriel herauszukommen. „Andere werden aber gleichzeitig versuchen, hierher zu kommen“, berichtete Urthel. „Und sobald die Schiffe nächste Woche die Quoten voll haben, kommen sie wieder.“ Und übernächste Woche auch. Denn nur mehrere Versuche werden zuletzt hoffentlich den ersehnten, wenn auch nur kurz andauernden Erfolg bringen.


21. Juni 2011

Es kommt wieder Bewegung in die Sache

Zumindest auf BIHZ- und Bürger-Ebene. Wir nehmen die Sache selbst in die Hand. Wir wollen den Hafen erhalten, ihn betreiben, Probleme lösen, nicht mehr das Gefühl haben, dass man uns am langen Arm verhungern lässt, uns also nicht mehr hinhalten lassen, auch nicht auf unterster Ebene. Wir wollen unseren Hafen erhalten! Wer das bislang nicht ernst genommen hat, sollte jetzt damit anfangen!

20. Juni 2011

Die Kutterregatta findet statt !!! Vorher: Aktion geplant (siehe unten)

(Artikel in der Marner Zeitung - hier das Original)

Die Friedrichskooger Fischer sind sich einig. „Wir werden die Kutterregatta bis zum bitteren Ende durchziehen“, sagte Dieter Voss nach einem Vorstandsgespräch am Wochenende.

Der Vorsitzende der Fischer hatte bis vergangene Woche nicht gewagt, seine Kollegen überhaupt auf die diesjährige Kutterregatta anzusprechen. Schlechte Krabbenpreise, wochenlanger Streik, Existenznot — alles kein Grund zum Feiern. Als sich jetzt jedoch hartnäckig verbreitete, die Kutterregatta sei bereits abgesagt und das angesichts der drohenden Hafenschließung, wurde ein Gegensteuern notwendig. Und dieses Mal wollen sich die Fischer selbst helfen, auch wenn das nur ganz kurz wirken wird.

In einer kurzfristigen Aktion innerhalb der nächsten ein bis zwei Wochen wollen Jan Urthel, Jens Karstens, Stefan Schneidereit, Jens Krämer, Sönke Claußen, Manual Heller, Mike Urthel und vielleicht weitere Kollegen mit ihren Schiffen den Hafenpriel frei machen. Dabei sollen zwei bis drei kleinere Kutter einen großen wie einen Pflug durch den Priel ziehen. Weitere größere Kutter folgen und wirbeln mit ihren Schrauben den Sand auf.

Warum kann man mit solchen Aktionen nicht regelmäßig den Hafenpriel befahrbar machen? Die Antwort ist einfach: Der Sand verschwindet nicht, sondern wird nur auf die Seiten verteilt. Der Ansatz sei aber der richtige, meinen die Fischer. Das ewige „Lotteriespiel“ der Kutterregatta bleibe dabei zudem erhalten. Denn sowohl die Aktion, die das zurzeit schlimmste Stück zwischen dem Schachtpriel und dem Ende des Spülfelds verbessern soll, als auch die Kutterregatta hängen von der Windrichtung und dem Wasserstand ab.

Zur Regatta am 17. Juli ist dann pünktlich freitags Vollmond. Eine Grundvoraussetzung. Sonntags ist um 15.07 Uhr Hochwasser, so dass Besucher und Mitfahrer sich auf 12 bis 12.30 Uhr einrichten sollten, um pünktlich auf der Hafenmeile und an "ihrem" Schiff einzutreffen. Programm und Bewirtung laufen etwa wie im vergangenen Jahr ab.


14. Juni 2011

Friedrichskoog im Hamburger Abendblatt

"Kiel gräbt Friedrichskoog das Wasser ab" (siehe Fotos.../ Infos..., Seite 2)


Juni 2011

Noch (!!!) herrscht Leben am Hafen

Das soll in einem Jahr von unserer Landesregierung abgeschafft werden:



Friedrichskooger Kinder werden  nicht mehr das Segeln erlernen können. Denn es wird keine Schiffe mehr geben - keine Kutter, keine Boote, keine Optimisten...



Es wird keine Fischmärkte mehr geben - jedenfalls nicht an einem lebendigen Hafen und in maritimer Atmosphäre.

28. Mai 2011

Aufwachen!

Heute sind es nur noch 399 Tage bis zu der vom Land Schleswig-Holstein anvisierten Schließung unseres Hafens. Wir kämpfen mit eher zu wenigen Leuten immer noch dagegen. Derweil mehren sich die Anzeichen, dass auf entsprechender Amtsseite davon ausgegangen wird, dass der Hafen ohne jeden Zweifel geschlossen wird.

  • Fragt mal die Leute, die sich mit dem entsprechenden Amt auskennen, welche Signale aus Kiel und Husum kommen.

  • Seht Euch die Bohranlage am Parkplatz der Seehundstation an und fragt die Arbeiter mal, wonach sie gerade bohren!!!

Augen auf: Da tut sich was. Und die Frage darf gestellt werden: Wer arbeitet gegen uns und wer für?


23. Mai 2011

Es ist vorbei, bye, bye...

Die "Hafenausstellung/Teil II" ist zu Ende, und an 16 Tagen - oder anders ausgedrückt: innerhalb von 84 Stunden - kamen 3.730 Leute, um sich die Sammlung anzusehen. Was für ein Erfolg!

Matthias Kock ist jetzt schon dabei, neues Material zu sichten. Denn es wird eine Hafenausstellung/Teil III geben! Wann, das steht natürlich noch nicht fest. Aber jeder, der noch etwas beizusteuern hätte, oder der jemanden kennt, der noch interessante Hafen-Fotos oder Gegenstände in seinen Schubladen oder im Schuppen liegen hat, möge sich bitte an Matthias wenden.


22. April bis 22. Mai 2011

Die Helfer-Liste für die Hafenausstellung
Hafenausstellung Frühjahr 2011 - Wer ist wann da
22.04. Karfreitag (295)
23.04. Sa (250)
11-13 UhrVolker BraunMatthias Kock
Birte und Matthias KockRoland Geiger
13-15 UhrAnja TernerAnja Terner
Birte und Matthias KockPetra Feil
15-17 UhrAnja Terner
Anja Terner
Birte und Matthias KockPetra Feil
   
24.04. Ostersonntag (372)
25.04. Ostermontag/Fischmarkt (951)
11-13 UhrAntje u. Horst Last u. Heinke VossAntje u. Horst Last u. Heinke Voss
Birte und Matthias KockBirte und Matthias Kock u. Gerd Dethlefs
13-15 UhrHerbert u. Sieglinde SchollAnja Terner u. Christel u. Horst Paulsen
Birte und Matthias KockBirte und Matthias Kock
15-17 UhrBjörn Pehrson
Astrid Lahrsen-Loges (bis 16) u. C./H. Paulsen
Birte und Matthias KockBirte und Matthias Kock
   
 26.04. Di (41)
27.04. Mi (80)
14-17 UhrBirte KockBärbel Kock
 Antje LastHerbert Scholl
   
 28.04. Do (81)29.04. Fr (64)
14-17 UhrChristel u. Horst Paulsen
Birte Kock
 Herbert SchollKarin Niens