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22. Dezember 2012

Neues Hafen-Signal

Die BIHZ hat den Sarg-Nachfolger installiert (siehe Bericht unten). Aktueller Bericht voraussichtlich am 24.12.2012 in der Marner Zeitung.



19. Dezember 2012

Artikel in der Marner Zeitung zum Hafen-Signal am 22.12.2012

Wenn die Aktiven der BIHZ (Bürgerinitiative Hafen-Zukunft) im Juni 2010 geahnt hätten, dass sie mindestens drei Jahre engagiert sein müssten, wer weiß, ob sie den Mut gehabt hätten. Jetzt setzen sie ein weiteres Signal am Hafen. Denn nach mehr als zweieinhalb Jahren ist eine Hafenrettung noch immer nicht in Sicht.

Als der ehemalige Ministerpräsident Peter Harry Carstensen im September vergangenen Jahres signalisierte, dass Friedrichskoog eine Chance bekommen solle und alles Entsprechende eingeleitet wurde, waren die BIHZler so guter Dinge, dass sie im Gegenzug den Sarg am Hafen entfernten. In den hatten die Friedrichskooger im Juni 2010 symbolisch das „Vertrauen in Peter Harry“ gelegt – übrigens damals noch im Beisein und mit dem Einverständnis des Sielverbands -, um ihrer Enttäuschung auszudrücken. Das Symbol wurde das meist fotografierte Objekt im Koog und stand für den Kampf um den Hafenerhalt.

Mit dem Regierungswechsel erhofften sich die Hafenbefürworter eine unkomplizierte Fortsetzung der positiven Entwicklungen für den Erhalt. Immerhin war man weit fortgeschritten mit Finanzierungs- und Betreiberplänen. Doch statt eines zügigen Vorantreibens kam es anders. Vertreter des Deich- und Hauptsielverbandes (DHSV) nutzten während einer Deichschau die Gelegenheit, mit scheinbaren Gegenargumenten aufzuwarten. Die Entwässerung sei ohne Schöpfwerk künftig nicht gesichert, und Regressansprüche könnten gegenüber einer Hafenbetriebsgesellschaft geltend gemacht werden (wir berichteten). Dieses „Argument“ griff die Politik auf, als sei die Entwässerungsthematik eine völlig neue, obwohl die BIHZ sie zweieinhalb Jahre als vorrangig immer wieder hervorgehoben hatte. Die Wut darüber, solche Steine vom DHSV in den Weg gelegt zu bekommen, die die Politik einfach mit trug, führte zu leidenschaftlichen Diskussionen und dem Ruf nach einer Sarg-Nachfolge.

Dieser Nachfolger wird als „Hafen-Signal“ am Sonnabend, 22. Dezember, um 15.30 Uhr am Friedrichskooger Hafen aufgestellt. Auch dieses Signal soll bis nach Kiel leuchten. Denn die BIHZ sagt: „Wir glauben noch an unseren Hafen.“ Am Sonnabend wird es keinen Ausschank geben. Getränke sind für das Treffen der Hafenfreunde also selbst mitzubringen. Für die Kinder kommt aber der Weihnachtsmann mit Süßigkeiten.

Dass auch viele Fischer noch an den Hafen glauben, bewiesen sie damit, dass knapp die Hälfte von ihnen am Sonntag gemeinschaftlich in den Hafen einlief. Eigentlich sollte das Einlaufen von Schiffen in einen Hafen keine solch ungewöhnliche Sache sein. Dennoch strömten Friedrichskooger und Gäste zum Sperrwerk, um sich das Ereignis anzusehen. Denn die Verhältnisse im Hafenpriel sind immer noch schlecht, so dass die Kutterkapitäne gute Wasserverhältnisse abwarten mussten, ihre Tanks leerten, aber ihr Geschirr doch mitnahmen. Im Frühsommer war erst spät mit der Baggerei begonnen worden und zurzeit diskutieren die Hafen-Experten, dass irgendwo eine „Barre“ sein müsse, die das Wasser am Ablaufen hindere. „Da stimmt was nicht“ sind sich die sicher, die sich auskennen.

Die Kutter sind erst einmal da – neun Friedrichskooger und ein Husumer. Ein Pellwormer und weitere einheimische Kutter werden noch erwartet. Sie werden die Festtage über im Heimathafen liegen. Manche verbringen die komplette Winterpause in Friedrichskoog.


6. und 8. Dezember 2012

Der Hafen hat wieder einen BIHZ-Weihnachtsbaum

Weil die Hafen-Nordseite im Bereich des Einlaufs aus dem Friedrichskoog ja zurzeit immer noch eine Baustelle ist (und hier darf man sich 1. fragen, warum das soooo lange dauert, und 2. warum noch Dalben und Steigleitern niegelnagelneu angelegt werden, wenn der Auftraggeber doch den Hafen schließen will - das entsprechende Amt nennt das Verkehrssicherheit - für welchen Verkehr? Na gut, wir nehmen das mal so hin...)... jedenfalls wegen dieser Baustelle steht der BIHZ-Tannenbaum in diesem Jahr an Land und nicht auf einem schwimmenden Ponton.

Das Licht funktionierte anfangs noch nicht so richtig, aber das ändert sich hoffentlich bald! ;)))

Danke an den Baum-Spender und Danke an alle Helfer!!!

     


6. Dezember 2012

Der Sarg-Nachfolger...

...ist in Arbeit!

Am 22. September 2011 hat die BIHZ den Sarg, den sie im Juni 2010 aufgestellt hatte und in dem das Vertrauen in die Landesregierung begraben lag, abgebaut, und das nur deshalb, weil es glaubhafte Gespräche gegeben hatte und Zusagen aus und in Kiel.

Die neue Landesregierung hat bislang jede Gelegenheit genutzt, ein noch zartes und noch gar nicht ausgebildetes Vertrauens-Pflänzchen im Keim zu ersticken. Hoffnung, die vor der Wahl gemacht wurde, hat sich ganz, ganz schnell erledigt. Auf Nachfrage sind viele Ausflüchte zu hören, Null Konkretes, wage Andeutungen einer Eventuell-möglicherweise-vielleicht-Zielabweichung. Viel geredet, nichts gesagt.

Weil die Erfahrungen der vergangenen Monate - mit Teilen der Politik, aber mehr noch mit manchen Vertretern der Verwaltung - oft genug nicht die besten waren, ist der Zweifel groß, dass es "die Neuen" gut mit den Friedrichskoogern meinen könnten, wenn sie sich so leicht von denen beeinflussen lassen, die nicht ausgetauscht wurden.

Die BIHZ setzt in Kürze ein entsprechendes Zeichen.

Wer glaubt, dass es noch auf die Partei ankäme und dass je nach Farbe "alles anders" wäre, kennt die Friedrichskooger Probleme nicht. Die einen sind genau wie die anderen.


22. November 2012

Das Protokoll der Deichamtssitzung (Kopie siehe Presse & Co 2012)

Was in dem Protokoll nicht enthalten ist, ist die Tatsache, dass ein mittlerer Wasserstand von 4,90 Metern 2012 nur kurz registriert werden konnte und 5,20 Meter als normal anzusehen sind. Entweder trauen LKN und DHSV den Friedrichskoogern verdammt viel zu und glauben, dass Friedrichskoog es besser machen kann - oder (und das ist leider wahrscheinlicher) sie wollen die Hafenrettung verhindern...


20. November 2012 - Teil 2

Der Bericht zum BIHZ-Protest...

...als das Kabinett zur Sitzung nach Büsum kam - übrigens jeder Minister in einem separaten Wagen mit eigenem Fahrer. Alle in einem (ökologisch und ökonomisch modern ausgerichteten und vorbildlichen) Bus ging nicht, weil jeder anschließend wieder chauffiert wurde und die Anschlusstermine unterschiedlich waren. BIHZler haben nachgefragt.

BIHZ und Fischer erwarten Kabinett vor dem Maricube

Die Gelegenheit musste genutzt werden. Als am 20. November 2012 das Kabinett in Büsum tagte, warteten dort mehr als 50 Friedrichskooger, um den Ministern und allen voran dem Ministerpräsidenten mit auf den Weg zu geben, was sie bewegt: Die Sorge um den Friedrichskooger Hafen, aber auch um die Existenz der Krabbenfischer.

„Wir fühlen uns in Friedrichskoog ungerecht behandelt“, hielt Bettina Adam von der Bürgerinitiative Hafen-Zukunft (BIHZ) Torsten Albig entgegen. Sie beschrieb dem Ministerpräsidenten die Lage, in die die Hafenbefürworter durch den Deich- und Hauptsielverband hineinmanövriert worden seien. „Plötzlich taucht das Thema Entwässerung als ein Argument auf, als sei das etwas völlig Neues. Aber das ist nichts Neues. Wir beschäftigen uns schon seit zweieinhalb Jahren damit.“ Adam verwies auf die persönlichen Gespräche, die BIHZ-Vertreter noch mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen führen konnten, um auch ihre Lage darstellen zu können. „Wir hoffen auch bei Ihnen auf eine solche Chance.“ Albig zog sich jedoch auf den gleichen Punkt zurück, den auch Dr. Robert Habeck (Grüne) erneut anführte. Man sei mit dem Landrat im Gespräch. Dr. Jörn Klimant sehe das Entwässerungsproblem.

Landwirtschaftsminister Habeck forderte im Gespräch mit BIHZ-Aktiven, dass die Entwässerung gesichert sein müsse. Von einer Doppellösung, ein Sperrwerk beispielsweise mit dem Betrieb von Pumpen zu kombinieren, hatte er noch nichts gehört, wie sich auf Nachfrage herausstellte. Habeck beharrte auf dem Standpunkt: „Die Hafenleute müssen garantieren, dass die Entwässerung funktioniert.“ Dass die BIHZ selbst dies seit zweieinhalb Jahren fordert, spielte keine Rolle. „Ich glaube nicht, dass die Hafenbetreiber das über Jahre garantieren können“, hielt Habeck der BIHZ entgegen. Die Kosten für den Hafen seien für das Land zu hoch gewesen — ein „Zuschussgeschäft“, wie Habeck konstatierte. Auch wenn die Betreiber meinten, so der Minister, dass sie es besser könnten. „Es muss einer die Garantie übernehmen, dass die Entwässerung aus dem Hinterland gewährleistet ist.“ Damit rannte Habeck bei der BIHZ eigentlich offene Türen ein.

Der Vorsitzende der Friedrichskooger Fischer, Dieter Voss, der mit zwei Drittel seiner Vereinsmitglieder zum Maricube gekommen war, hielt dem Minister entgegen: „Wir sind doch nur noch ein kleiner Haufen, und wir wollen überleben.“ Habeck gestand ihnen zu: „Die Krabbenfischerei gehört an die Westküste.“ Selbst Anke Spoorendonk (SSW) fühlte sich als Kulturministerin angesprochen, wollte das Protestplakat der Fischer gleich fürs Museum abwerben und kommentierte die Arbeit ihres Kollegen Habeck: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass das gegen die Krabbenfischerei geht.“

Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) war froh, dass sie für die Friedrichskooger nicht die richtige Ansprechpartnerin sei, und ging an den BIHZlern vorbei wie ihre Kolleginnen Prof. Dr. Waltraud Wende und Monika Heinold (Grüne) sowie Innenminister Andreas Breitner (SPD). Einzig Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) nahm sich ebenfalls Zeit, sich die Argumente der Friedrichskooger für den Erhalt ihres Hafens anzuhören. „Es geht um die Existenz von Friedrichskoog“, betonte Manfred Reitz von der BIHZ.



 

20. November 2012 - Teil 1

DAS war vor der Wahl...

...als man noch alles Mögliche unbehelligt versprechen konnte, am 15. April 2012 am Friedrichskooger Hafen.



Gerade mal ein halbes Jahr und fünf Tage später sieht das leider alles anders aus. Man versteckt sich hinter den Reden des Deich- und Hauptsielverbandes und des LKN. Die Entwässerung, die zweieinhalb Jahre lang eines der vorrangigsten Themen der BIHZ war, wird zu einem Argument hochstilisiert, das wie eine Neuheit und akute Weisheit präsentiert wird. Plötzlich sollen Garantien von Bürgern (man stelle sich das einmal vor) für eine funktionierende Entwässerung über Jahre (!!!) gegeben werden, die diese Bürger, die selbst davon abhängig sind, niemals so von der zuständigen Seite erhalten haben, hätten, geschweige denn je erhalten würden.

Was soll das? Ein Schelm, wer glaubt, dass man sich das mit Mühe herbeigezerrt hat... Wirklich gute Argumente waren und sind nicht zu hören, nur eine Art Bockigkeit, dass das so eben nicht gehe... Und basta.


10. November 2012

Nachdem alle ein bisschen Luft geholt haben und wieder bei Kräften sind,...

...geht es jetzt weiter, und muss es jetzt weitergehen.
Denn die wenigen Hafengegner, die es gab, versuchen jetzt, die Hafenretter an die Wand zu klatschen. Das muss verhindert werden. Denn: Die Hafenrettung ist weiter wichtig und richtig!

Marner Zeitung, 1. November 2012 zur DHSV- und LKN-Deichschau und
der BIHZ-Leserbrief dazu, ebenfalls Marner Zeitung, 10. November 2012

* * * beides siehe PRESSE 2012 * * * (links)


11. August 2012

Zum dritten Mal steht der "Hafen in Flammen"

Denen, die den "Hafen in Flammen" organisiert haben: Respekt!!! Und: Danke!!! Gemeint sind die, die akribisch Pläne gemacht haben, telefoniert, sich getroffen und Hindernisse überwunden haben, die mehr als einmal um den Hafen herumgelaufen sind - vor allem auch während der Veranstaltung! -, die sich um Standinhaber und Künstler gekümmert haben, die bis zum Schluss handwerklich dabei waren, die Fackeln und Klamotten verkauft haben, die für Sicherheit gesorgt haben und-so-weiter-und-so-fort...

Es war schööön!

 


4. August 2012

Fischer-BIHZ-Papierboot macht den 3. Platz

Beim Papierboot-Rennen anlässlich des Büsumer Kutterregatta-Wochenendes belegte das Friedrichskooger Quartett einen tollen dritten Platz!




30. Juli 2012

Endlich — der Friedrichskooger „Hafenretter“ ist da      - Fotos unten -

(Marner Zeitung/Dithmarscher Landeszeitung)

So viele strahlende Gesichter hat der Friedrichskooger Hafen lange nicht mehr an einem Tag zu sehen bekommen. Das neue Schiff der Gemeinde, der „Hafenretter“, lief am Sonnabend abends zum ersten Mal in den Hafen ein, und deutlich mehr als hundert Friedrichskooger und Gäste begrüßten ihn gebührend.

Am meisten von allen strahlten Bürgermeister Gerd Dethlefs, der den 50 Jahre alten Rhein-Schlepper für 30.000 Euro gekauft hat, sowie Uwe Marscheider, Dieter Voss und Peter-Heinrich „Pedi“ Claußen, die ihn aus Wiesbaden überführt haben. Das Trio war am vergangenen Montag hinuntergefahren, hatte sich zunächst mit dem über 19 Meter langen und 45 Tonnen schweren Schiff vertraut und dann auf den Weg gemacht. Am ersten Tag schafften Marscheider, Voss und Claußen es, den Rhein zu passieren und bis hinter Duisburg zu gelangen. Rhein-Herne-Kanal, Dortmund-Ems-Kanal, Küstenkanal und Hunte waren die Wasserstraßen, auf denen es gen Norden ging. In Bremerhaven musste noch einmal getankt werden. Denn der „Hafenretter“ verbrauchte zwischen 8 und 40 Litern in der Stunde, wie Marscheider registrierte.

Die Bürgerinitiative Hafen-Zukunft (BIHZ) hatte seit langem nach einem Schiff gesucht, nach einem möglichst flach gehenden, mit dem die Befahrbarkeit des mehr als zwei Kilometer langen Hafenpriels nicht nur verbessert, sondern künftig gut befahrbar gehalten werden soll. Vor Monaten schien bereits eines gefunden. Dass der Kauf damals nicht gelang wird heute als Glücksfalls bewertet. Denn der nur 1,30 Meter tief gehende „Hafenretter“ überzeugt auch Skeptiker. Sichtlich gerührt waren deshalb auch alle, als die neue Errungenschaft in Friedrichskoog ankam.

Bürgermeister Dethlefs war am Leuchtfeuer zugestiegen, wo mehrere Hobbyboote den Schlepper in Empfang nahmen. Mit strahlenden Gesichtern reagierte die Besatzung auf die vielen Menschen, die rund ums Sperrwerk warteten. Dethlefs sagte bei der Ankunft im Hafen: „Meiner Meinung nach ist das die letzte Chance für Friedrichskoog und seinen Hafen. Dieses Schiff soll den Leuten Mut machen.“ Uwe Marscheider und Pedi Claußen berichteten freudestrahlend von der „super Fahrt“, und Dieter Voss schwärmte von dem „schön flach gehenden“ Schiff mit den zwei Schrauben, der guten Technik und der „sehr guten Pflege“, die das Schiff genossen habe, das sich jetzt ans Salzwasser gewöhnen müsse. Gesamtzustand: „Alles einwandfrei.“ Jetzt müsse nur noch eine Egge installiert werden. Dann kann der „Hafenretter“ an die Arbeit gehen.



28. Juli 2012

Friedrichskoog hat seinen "Hafenretter"

Die Materialisierung des Hafenretter-Geistes ist gelungen!!!

Bericht: Montag, 30. Juli, in der Marner Zeitung/Boyens Medien (siehe oben)

  

 

26. Juli 2012

Das Ersatzfest ist gelungen

Nachdem am 18.7. auch die letzten Details endlich geklärt waren, konnte das Fest zum 158. Hafengeburtstag starten, und die zwei Tage gelangen rundum. Großer Dank gilt jenen, die sich für dieses Ereignis tatsächlich ins Zeug gelegt haben. Herzlichen Dank an alle Sponsoren!

 


11. Juli 2012

3. Treffen zur Organsation des 158. Hafengeburtstags am21./22. Juli

  • Versicherungsfragen waren noch mal Thema.
  • Darauf hinweisen, dass die Parkflächen kostenlos sind. Parkwächter sind im Einsatz.
  • Nachtwachen.
  • Band "Steam-Tractor" aus Hemmingstedt steht - covern Bon Jovi, Joe Cocker, Brian Adams, Bruce Springsteen, Roxette, Guns'n Roses...
  • Tretboote starten beim SBC.
  • Kahnschiffer sind wahrscheinlich raus aus dem Programm.
  • Wasserschutzpolizei ist informiert (durch Klose).
  • Moonlight bauen ab 13 Uhr auf.
  • Nächstes Treffen: 18.7. um 18 Uhr am gleichen Ort

Der Ablauf des 158. Hafengeburtstags wäre jetzt folgender:

Sonnabend, 21. Juli - 10 bis 0 Uhr
  • ab 10 Uhr bunte Hafenmeile
  • Rahmenprogramm: Hüpfburg, Tretboote, Open Ship (Krabbenverkauf, Netzeknüpfen, Infos etc.)
  • 12 Uhr Grillen beim Sportbootclub (SBC)/Nordseite, geschmückte Boote
  • 14 Uhr Opti-Plattschaufel-Rennen beim SBC, Kaffee und Kuchen am Vereinshaus
  • ab 14 Uhr Delftown Jazzmen, auf der Hafenmeile
  • ab 18 Uhr DJ Axel Ehlers, Bühne/Südseite
  • 20 bis 22 Uhr Steam-Tractor, Bühne/Südseite
  • 23 Uhr BIHZ-Feuerwerk

Sonntag, 22. Juli - 10 bis 18 Uhr
  • ab 10 Uhr bunte Hafenmeile bis ca. 18 Uhr
  • Rahmenprogramm: Hüpfburg, Tretboote, Open Ship, Opti-Segeln beim SBC und Rettungsinseln zum Toben
  • 10 Uhr: Hafengottesdienst mit kleinem Bläserkreis
  • 10.30 bis 12.30 Uhr Blaue Jungs
  • ab 10.30: Krabben-Seminar der Fischerfrauen
  • ab 12 Uhr Wasserspiele der Feuerwehr Friedrichskoog mit Preisverleihung
  • 14 bis 16 Uhr Moonlight, Schlager, Bühne/Südseite

 

4. Juli 2012

2. Treffen zur Organsation des 158. Hafengeburtstags am21./22. Juli

Da die Kutterregatta abgesagt werden musste, wird ein Ersatzfest auf die Beine gestellt. Dazu trafen sich sdie Beteiligten erneut um 18 Uhr bei Hartmut Marscheider. Besprochen wurde das Folgende. Stichworte (pf)

  • Versicherungsfragen wurden besprochen
  • Markus Dethlefs ist für die Feuerwehr Friedrichskoog dabei, die ohne jedes Fragezeichen sofort bereit ist, sich zu beteiligen (super!)
  • Bühne an beiden Tagen, gesponsert von der GLC inkl. Auf-/Abbau
  • Matthias und Björn kümmern sich ums Feuerwerk mit allem Drum und Dran (Danke!)
  • BIHZ beteiligt sich finanziell, trägt Feuerwerk und DJ - ebenso wie eine Windmüller-Initiative aus Friedrichskoog
  • René legt neue T-Shirts auf - schwarze und ein neues
  • René und Bettina "verkaufen" Werbeflächen
  • Toiletten sind vorhanden, sagt Herr Klose (Dixies)
  • Getränkewagen werden zwei am Sonnabend stehen, einigt man sich mit Herrn Klose
  • Herr Klose kümmert sich um GEMA
  • der Rasen sollte am Hafen nicht in der letzten Woche gemäht werden (auch wegen Brandgefahr/ Heu am Boden unter Fahrzeugen; darauf verweist Herr Klose)
  • Uwe Marscheider bestätigt, dass Tretboote kommen
  • Reimer Kruse berichtet, dass die Kudener Kahnschiffer mit einem Boot kommen (liegen auf der Südseite bei Stührk)
  • Herr Klose weist auf die Möglichkeit hin, am 15.7. auf dem Fischmarkt in Brunsbüttel mit einem Banner zu werben
  • alle beschließen, dass Marko Rohwedder in diesem Jahr vorn mit seinem Kutter quer liegt
  • Nächstes Treffen: 11.7. um 18 Uhr am gleichen Ort

27. Juni 2012

Treffen, um am 21./22. Juli ein Ersatzfest für die Kutterregatta zu organisieren

Da die Kutterregatta abgesagt werden musste, trafen sich am 27.6.2012 um 18 Uhr bei Hartmut Marscheider Interessierte, die ein Ersatzfest auf die Beine stellen möchten, um die Türen für das kommende Jahr offen zu halten. Besprochen wurde das Folgende. Stichworte (pf)

  • Titel: 158. Hafengeburtstag, weil der Hafen mit Eindeichung Friedrichskoogs 1853/54 entstand
  • 23 Teilnehmer (BIHZ, alle HBG-Geschäftsführer, Fischerfrauen, Bgm.)
  • Situation wurde noch einmal diskutiert.
  • Ziel: Wenn möglich, möglichst viele Kutter (liegend) im Hafen.
  • Idee: Open Ship, evtl. mit Krabbenverkauf vom Kutter - Fragen dazu sind offen
  • Manfred Klose veranstaltet die traditionelle Hafenmeile. (Sa + So, je ab 10 Uhr)
  • TSF-Bühne am ehemalige Zeltstandort
  • Mewes-Imbiss und Duncker-Cocktails - abzuklären
  • SBC (sagt Reimer Kruse vom SBC) übernimmt sonnabends das Opti-Plattschaufel-Rennen (besprechen das am Freitag, 29.6.)
  • Uwe Marscheider hat Kontakt zu Tretbootverleih.
  • Reimer Kruse schlägt Kahnschiffer vor.
  • Uwe Marscheider, Idee: Wasserspiele der Jugendfeuerwehr. Könnten hier die Kutterkapitäne, ihre Helfer, ihre Frauen und andere gegeneinander antreten?
  • Sonntags, 10.30 bis 12.30 Uhr: Krabben-Seminar der Fischerfrauen - eine Portion Krabben in Schale, ein Brötchen und Kaffee gegen eine Spende
  • Sonntag, 10 Uhr: Gottesdienst und Blaue Jungs
  • Hüpfburg (Klose fragt TSF)
  • Feuerwerk am Sonnabend abends? Wer? Wie? Was kostet das?
  • Wind-/Wetterschutz: Thorben Wichmann kümmert sich um LKW-Anhänger, Klose um Pagodenzelte (über TSF/Wrigge?)
  • Riesen-Wasserbälle (Klose fragt Fa. Rasch).
  • Willi, der Wal - mit einbeziehen; Wasserrutsche ist leider verliehen
  • Preisverleihung Wasserrennen - René Ferus kümmert sich um weiße Handtücher mit pinkfarbener Schrift (Ärstär, Zweitär, Drittär)
  • Moderation: Dirk Eggers und Horst Paulsen
  • Aufklärung der Besucher: Gerd Huhn entwirft Schreiben.
  • Nächstes Treffen: 4.7. um 18 Uhr am gleichen Ort


22. Juni 2012

So sieht's aus, wenn nichts passiert...

Die Kutterregatta wurde abgesagt.

Don Quijote und Sancho Panza hatten schon ihre Satteltaschen geschnürt, um den Kampf gegen die Windmühlen aufzugeben. Da stellten sie jedoch fest, dass die Mühlen gar keine unheimlichen Riesen sind, vor denen man Angst haben muss. Nein, Don Quijote bemerkte seinen Irrtum, sattelte Rosinante wieder ab und attackierte die Hammelherde, die ihm ein riesiges Heer zu sein schien.


26. Mai 2012

So sieht's aus, wenn nichts passiert...


Das dürfte zur Kutterregatta spannend werden.

Foto: 23. Mai 2012, morgens, Fischerverein Friedrichskoog/Feil


21. Mai 2012

Im Wesentlichen...
... wird der Loi langsam.

16. Mai 2012

Aaachsoooo...

Den "Letter of intent" (den so genannten "Loi") gab's vergangene Woche erst mal nur in der ersten Fassung. Jaja. Inzwischen gibt's schon mehr davon - "Lois" sozusagen oder: Loi 1, Loi 2, Loi 3... Ein Loi ist im Französischen übrigens ein Gesetz. Bei uns geht das aber anders mit den Gesetzen. Obwohl, was im Loi drin steht, ist wohl auch sowas wie Gesetz? Jedenfalls ist DER Loi, unser Hafen-Loi noch nicht fertig. Aber wohl bald.

Aaachsooo...

 

8. Mai 2012

Themen des Montagstreffs am 7. Mai

Das Papier "Einziehung des Hafens Friedrichskoog. Darstellung der wesentlichen Gründe zur Unterrichtung der Öffentlichkeit" des Wirtschaftsministeriums wurde diskutiert. Milde ausgedrückt sind viele enttäuscht über die Darstellungen des Verfassers. Unter Bezug auf die deichwelt (das muss man sich mal vorstellen) wird tatsächlich behauptet, dass die "touristische Anziehungskraft des Hafens eher von hafenfremden Attraktionen wie dem Indoor-Spielpark (Wal) oder der Seehundstation geprägt" sei. [Hervorhebung: deichwelt] Offenbar hat sich im WiMi noch nicht überall herumgesprochen, dass der Wal deshalb für weit über 3 Millionen Euro am Hafen gebaut wurde, um ihn (den Hafen!) attraktiver zu gestalten. Und das soll jetzt also "hafenfremd" sein? Abgesehen davon ist es doch tröstlich, dass so bummelig um die 20.000 und mehr Leute der Meinung sind, dass der Hafen an sich attraktiv ist. Das ist nicht an Zahlen messbar, nein, sondern nur an Emotionen, die man verstehen können muss.

Der "Letter of intent" (Absichtserklärung) ist da (!!! Danke Peter Harry Carstensen !!!) "zum geplanten Eigentumsübergang des Hafens Friedrichskoog" und das Protokoll des Kiel-Gesprächs am 24. April, das dahin führte. - So viele Steine fallen von so vielen Herzen!

NEU ab sofort:BIHZ-Treffen: an jedem 1. Montag eines Monats, 19.30 Uhr, SBC-Vereinshaus am Hafen - Während dieser Treffen wird besprochen, ob es in dem jeweiligen Monat ein weiteres Treffen gibt.


14. April 2012

Einziehungsabsicht und DAS Plakat (unten)

Einziehungsabsicht für den Hafen Friedrichskoog (Vorlage Artikel Marner Zeitung, 14.4.2012)

Das hat viele Friedrichskooger aufgeschreckt. Seit Dienstag kursiert eine „Einziehungsabsicht für den Hafen Friedrichskoog“. Die Bekanntmachung des Ministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr lässt die Gerüchteküche hochkochen. „Wird der Hafen jetzt doch geschlossen?“ fragen sich viele.

„Teilweise herrscht Panik unter den Leuten“, berichtet Dirk Eggers, Sprecher der Bürgerinitiative Hafen-Zukunft (BIHZ), der von vielen gefragt wurde, was diese „Einziehungsabsicht“ zu bedeuten habe. Eggers weiß allerdings genauso wenig, wie alle anderen. Der Bekanntmachung ist lediglich zu entnehmen, dass die Landesregierung am 26. Mai 2010 beschlossen hat, „den Hafen Friedrichskoog einzuziehen“. Das betreffe die Wasserflächen und die angrenzenden Landflächen innerhalb der Hafengrenzen. Ein Erläuterungsbericht zum Verfahren und ein Plan der Flächen liege zwischen dem 26. April und dem 29. Mai im Bürgerbüro aus. „Bürgerinnen und Bürger, deren Belange durch diese Einziehung berührt sind, haben Gelegenheit, Einwendungen zu erheben.“ Die Frist läuft am 12. Juni ab.

Dirk Eggers empfindet einen „bitteren Beigeschmack“, hätte sich eine bessere Kommunikation gewünscht und mehr Informationen im Vorwege. So sei er „reichlich überrascht“. Sein erster Eindruck sei gewesen, „dass Kiel nicht wirklich daran interessiert ist, uns den Hafen zu übergeben“. Die „Einziehungsabsicht“ klinge nach: „Die schaffen das doch nicht.“

Auch Hartmut Marscheider von der Hafenbetriebsgesellschaft (HBG) spürt die „unnötige Unruhe“. Er meint: „Das ist eine Sache, die man hätte lassen sollen.“ Wenn der Hafen jetzt „eingezogen“ werde: „Was passiert dann, wenn wir den Hafen übernehmen? Ich bin damit gerade echt überfordert.“ Er gehe davon aus, dass „nur“ gemeint sei, dass der Hafen nach dem Verfahren kein Landeshafen mehr sei. Das wisse aber keiner so genau. „Wegen der Verschiebung der Flächenausweisung hätte man dieses Verfahren auch besser verschoben“, meint Marscheider.

Bürgermeister Gerd Dethlefs geht davon aus, dass es sich nur um einen bürokratischen Akt handelt, der mit dem Planfeststellungsverfahren für das Schöpfwerk zusammenhänge. „Es ist ja lange bekannt, dass dieses Verfahren läuft.“ Die Gemeinde müsse sich bis zum 30. Juni für den Hafen entscheiden: „Wir müssen sagen: Das sind unsere Vorstellungen, und so wollen wir das finanzieren. Das wollen die von uns wissen.“ Dethlefs ist sich sicher, dass die Gemeinde das schafft und die HBG den Hafen betreiben wird. Darüber werde auch am 18. zur nächsten Klausurtagung diskutiert, an der die Gemeindevertretung und Vertreter des Kreises, der HBG und der BIHZ teilnehmen. Vor der Gemeindevertretersitzung am 25. April hofft der Bürgermeister auf einen nächsten Termin in Kiel.

[Eine Stellungsnahme einer Sprecherin des zuständigen Ministeriums ist in dem Zeitungsartikel enthalten, der an diesem Tag in der Marner Zeitung erschien.]

Nicht jeder versteht Spaß, aber die Macher dieser Geschichte haben offensichtlich Humor...


Ursprünglich hieß es: ...ohne Schulden


28. März 2012

Informationsveranstaltung  (Nachbericht in der Marner Zeitung)

Momentan ist die Chance zum Greifen nah, dass Friedrichskooger Bürger ihren Hafen retten können. Dazu müssen nicht nur die richtigen politischen Entscheidungen getroffen werden, sondern in der Gemeinde oder auch darüber hinaus das Startkapital aufgebracht werden, um es aus eigener Kraft zu schaffen.