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    Kurz-Infos 2010

    • Nach der Winterpause haben wir am 10. Januar 2011 Folgendes besprochen:

      • Vor September ist aus Kiel kein positives Zeichen zu erwarten, dass uns signalisiert, dass wir den Hafen künftig über ein Windkraft-Projekt finanzieren können. Dass wir aber genau das wollen, müssen wir weiter kundtun. In Friedrichskoog erwarten wir sogar eine Entscheidung möglichst bis zum Sommer, "wenn man uns denn wirklich helfen will". Uns rennt die Zeit davon, und: "Wir brauchen Hilfe aus Kiel!" Darüber ist man sich einig.

      • Realistisch sind 5 bis 6 Windkraftanlagen. Das würde den Hafen retten, "wenn es denn gewollt ist". Die größten Probleme sind zurzeit, dass die ausreichende Anzahl an "Mühlen" aufgrund der aktuellen Überplanung der Gemeinde schwer zu erreichen ist und zugleich die Stromanbindung.

      • Ein Betreiber-Konzept für den Hafen wird in der BIHZ diskutiert und soll zeitnah "i.G." angeschoben werden, um bei Genehmigung zusätzlicher Windkraftanlagen für den Hafenerhalt sofort tätig werden zu können.

      • Konsenz und Bilanz: "Ohne Möhl'n geiht dat ni" und "Kommt hier 'ne Pumpe her, dann tanzt hier der Bär".

      • Eine erneute Bürger-Info-Veranstaltung soll stattfinden, und es werden neue Aktionen geplant.

    • Unsere Hafenausstellung war ein voller Erfolg! Sie lief besser, als wir alle zu hoffen gewagt hätten! Zur Eröffnung kamen ca. 60 Personen (siehe Aktionen). Am ersten offiziellen Besucher-Wochenende sahen sich dann 196 Leute am 23.10. und 134 am 24.10.2010, also insgesamt 330 Interessierte am 1. Wochenende, die Ausstellung an. Das wurde am zweiten Wochenende locker getoppt. Am 30.10. kamen 314 und am 31.10.2010 tatsächlich 485. Das waren 799 am 2. Wochenende. Und auch über den Abschluss konnten wir uns freuen! Mit 110 Besuchern am 6.11. und 343 am 7.11.2010 brachten wir es auf 453 am 3. Wochenende. So blickt die BIHZ auf erstaunliche 1.582 Besucher an drei Wochenenden in insgesamt 36 Stunden Öffnungszeit. Wir freuen uns sehr und bedanken uns für das Interesse, die vielen Unterschriften, Spenden und Geschenke für ein künftiges Hafenmuseum, an dem nun gearbeitet werden muss!
    • Manchmal geschehen Dinge einfach schneller, als ein Hafen zu retten ist: Der aktuelle Stand der in Friedrichskoog gemeldeten Kutter beträgt jetzt (Anfang November 2010) noch 25. Das ist einer weniger als noch im Oktober 2010.

    • Eine Kopie der Unterschriften-Listen ging am 9.9. mit nach Kiel. Am 2. August hatten wir genau 8.798 Unterschriften gesammelt. Stand am 6. August: 9.382. Stand am 16. August: 11.096. Stand am 23. August: 12.440. Stand am 6. September: 14.800. Stand am 9. September: 17.250.Stand am 11. Oktober: 20.412.Stand am 1. November: 21.572.Außerdem wurden bislang weit über 1.000 T-Shirts und Kapuzen-Pullis verkauft. Der Verkauf der Fackeln zu "Hafen in Flammen" belief sich auf "plus/minus Null", da wir die 375 Fackeln nicht mit Gewinn kalkuliert hatten.

    • Viel Neues gab es nicht, auf der Sitzung des Agrar- und Umweltausschusses des Kreises am 28. Oktober 2010. Unter dem Tagesordnungspunkt 1 "Sachstand Hafen Friedrichskoog" gab Christian Rüsen, der vom Kreis als "der Friedrichskoog-Zuständige" bestimmt wurde, einen Überblick. Über den bekannten Sachstand hinaus, zu dem auch gehört, dass seit Ende September endlich das Protokoll des Kiel-Gesprächs vorliegt, äußerte sich Rüsen vorsichtig. Man befinde sich zurzeit in einer "sehr sensiblen Phase". Die Angelegenheit sei für die Gemeinde von existenzieller Bedeutung, und der Kreis unterstütze nach wie vor. Momentan gebe es tatsächlich noch keine rechtliche Grundlage, um die notwendigen finanziellen Mittel zum Erhalt des Friedrichskooger Hafens beispielsweise aus der Windkraft zu ziehen, sprich zweckgebunden neue Anlagen nur dafür zu bauen. Aber: "Notsituationen erfordern besondere Maßnahmen." Wenn also Ausnahmen in diesem Bereich bislang nicht möglich waren, so müssten die jetzt erwogen werden.

    • Es ist inzwischen allgemein bekannt, dass wir einen "Zusammenhang zwischen der Versandung der Hafenzufahrt von Friedrichskoog und den Ausbaumaßnahmen in der Elbe" sehen. Aus Kiel haben wir jetzt gerade mal wieder schriftlich bekommen, dass das "nicht belegt werden konnte". Dazu könnte man in den Raum stellen, dass sich bislang nicht die Mühe gemacht wurde, das überhaupt hinreichend zu prüfen. Diesem Ansinnen arbeitet man in Kiel jedoch entgegen, indem einfach behauptet wird, dass "der weit überwiegende Teil des anfallenden Ausbaubaggergutes unter Wasser eingebaut und mit einer Steinschüttung gesichert wird". Blabla. Auf gut Deutsch heißt das: Hamburger Sand schwimmt nicht. Hamburger Sand bleibt hübsch da liegen, wo man ihn ablegt. Denn Hamburger Sand weiß ja, was sich gehört. Und wehe dem, der behauptet, Hamburger Sand könne sich vom Acker machen... Aber, es gibt jemanden, der dazu drastische Worte gefunden hat: "Für mich steht fest, dass Kiel euch tot haben will, um jeden Preis vor 2012. Sollte man das nicht schaffen und Grün ist wieder am Ruder, dann ist auch in Hamburg Feierabend. Friedrichskoog ist der politische Dreh- und Angelpunkt in dieser Sache. Friedrichskoog mit allem Drum und Dran ist für alle eine Zeitbombe." Oder, wie sagte Selbiger irgendwann so schön: "Ihr habt einen geladenen Revolver in der Tasche, wisst es nur noch nicht."

    • Angelika hat uns aus den Protokollen des Landtags auf www.landtag.ltsh.de unter dem Stichwort "Friedrichskoog Hafen 2010" einen Protokollauszug herausgesucht. Demnach hat Herr Kubicki in der Plenarsitzung am 8. September 2010 gesagt: "Und nun wirklich ein Allerletztes! Ich bin der Letzte, der den Ministerpräsidenten für seine Äußerungen zu Friedrichskoog verteidigen muss. Aber ich kann sicher sagen, dass die Kürzungen für den Hafen Friedrichskoog in den Jahren 2011 und 2012 noch nicht etatisiert sind, weil wir nämlich festgelegt haben, dass der Hafen erst 2013 geschlossen werden soll. Das Angebot des Ministerpräsidenten hat eine ganz andere Maßgabe, nämlich die Beteiligung der Kommune und möglicherweise des Kreises und auch Privater, um unter Umständen, wenn sie es denn wollen, die Funktionsfähigkeit des Hafens Friedrichskoog ohne Landesbeteiligungaufrechtzuerhalten. Darüber kann man sicherlich nachdenken. Das hat aber mit den Dingen, die wir etatisiert haben, überhaupt nichts zu tun." Nun haben wir mal einen Aussage bezüglich der Schließung. 2013 also!

    • Seit dem 20. September 2010 sind wir nun definitiv dabei, Material schriftlich zu sammeln. Wer einen Hafenrettungsvorschlag zu machen hat, schreibe bitte eine E-Mail. Berücksichtigt werden in erster Linie Vorschläge, die fett Geld einbringen, gleich danach die, die einfach nur Geld einbringen und drittens auch die kleinen Dinge, die Geld einbringen. Realistische Vorschläge zur Steigerung der Attraktivität des Hafens werden auch gern mit aufgenommen!

    • Dirk hat am 20. September 2010 (nicht ganz ernst gemeint) ein neues Motto herausgegeben: Geht nicht, gibt's nicht. Das Einzige, was nicht geht, ist Fingerhandschuh über Fausthandschuh! Unverkennbar: Wir marschieren auf einen harten Winter zu!

    • Infos zum Gespräch am 6. September 2010 in Kiel

    Als Erstes stellte PHC in den Raum, dass die BIHZ die Demo am 9.9.2010 absagen solle. Dirk Eggers entgegnete, dass man darüber bei einem vernünftigen Angebot vielleicht reden könne. Dass die BIHZ nach Kiel fährt, ist eigentlich Hinweis genug, wie das Angebot ausfiel. Dirk verwies zudem darauf, dass doch wohl immer noch Meinungs- und Demonstrationsfreiheit herrsche, als dieses Thema immer wieder auf den Tisch kam.

    Dirk Eggers bezeichnete die Verhandlungen als ergebnisoffen.

    Zum Ergebnis gab das Land eine Stellungsnahme ab. (Details unter "Nachrichten")

    Das Land betreibt den Hafen nicht weiter, und es gebe auch keine Hoffnung darauf, dass sich daran etwas ändere.

    Das Land eröffne kurzfristig bereits das Verfahren für den Einbau eines Schöpfwerks in die Schleusenanlagen, damit dieses nach der zweijährigen Probezeit direkt eingebaut werden könne - falls Friedrichskoog "versagt".

    Es gibt immer noch keine detaillierten Informationen über die Kosten, die der Hafen verursacht! Die Einnahmen sind dagegen seit dem 6.9.2010 seltsamerweise und plötzlich auf 75.000 Euro gestiegen. (Im Juni waren es noch 30.000 Euro - laut Landesrechnungshof 2007 sogar nur 15.000 Euro. Aber wir wollen uns natürlich nicht beschweren, dass wir jetzt mehr bekommen sollen. Wenn da nicht die anderen Posten wären...)

    Den Bagger bekommt die Gemeinde für zwei Jahre kostenlos gestellt. (Wer bezahlt die Personalkosten? Müssen wir so viele Mitarbeiter dafür abstellen, wie die öffentlichen Stellen vorher? Und da wären wir wieder bei den Kosten im Detail...)

    Auch der Betrieb des Hafens ist plötzlich noch teurer. Seit dem 6.9.2010 kostet er jährlich 1.000.000 Euro statt der bisherigen 670.000 aus der kleinen Anfrage von Bernd Voß, statt den 650.000, die der Landesrechnungshof genannt hat, statt der 580.000 im Juni...

    Bislang gibt es keinen neuen Termin. Am 17.9.2010 kommt erst mal Frau Zieschang. (Siehe Termine)

    • Bei dem Gespräch mit PHC am 6. September 2010 in Kiel sollte sich die detaillierte Kostenauflistung bezüglich des Friedrichskooger Hafens im Amtszimmer des Ministerpräsidenten befinden. Die Gesprächsteilnehmer sollten sie zum einen nur "einsehen" und zum anderen anschließend nichts über den Inhalt verbreiten dürfen... Inzwischen wissen wir, dass immer noch keine detaillierten Zahlen vorliegen. Plötzlich belaufen sich die Einnahmen am 6. September 2010 aber auf - sage und schreibe - 75.000 Euro. Wieder eine ganz neue Zahl !!! Wie kann das sein?

    • Fast 15.000 Flyer hat die BIHZ bis zum 31. August 2010 drucken lassen und insgesamt über 20.000 Druckerzeugnisse. Die Unterschriftenliste nähert sich zurzeit der 13.000er-Marke.
    • Die Mitte zwischen zwei eher schlechten Lösungen ist es geworden: "Das Landesverfassungsgericht (LVG) in Schleswig hat am 30. August 2010 das Landtagswahlrecht in Schleswig-Holstein teilweise für verfassungswidrig erklärt. Das Wahlgesetz muss bis zum 31. Mai 2011 geändert werden. Die sieben Richter ordneten zudem eine Neuwahl bis spätestens Herbst 2012 an. Der reguläre Wahltermin wäre erst 2014 gewesen. Die derzeitige Ein-Stimmen-Mehrheit von CDU und FDP im Parlament ließ das Gericht jedoch unangetastet." (Quelle: www.ndr.de)

    • Am 30. August 2010 entscheidet das Landesverfassungsgericht in Sachen Überhangmandate. CDU und FDP haben zurzeit 49 von 95 Sitzen, obwohl der prozentuale Stimmanteil der beiden Parteien zusammen kleiner ist als der der übrigen, also SPD, Grüne, Linke und SSW. Für die BIHZ und den Friedrichskooger Hafen bedeutet das Folgendes: 

    Wenn es gut läuft, dann verliert die jetzige Regierung die Mehrheit und der Hafen wäre möglicherweise eher zu retten, weil wir Zeit und vielleicht mehr Verbündete gewinnen.

    Wenn es schlecht läuft, dann bleibt die Koalitionsstärke wie sie ist und eine mögliche Änderung träte erst zur nächsten Wahl in Kraft.

    Wenn es ganz, ganz schlecht läuft, gibt es Neuwahlen. Dann steht zu befürchten, dass die Koalition ihr "Sparpaket" auf Biegen und Brechen vor dem Wahltermin durchdrückt, und dann werden die Noch-Regierenden wohl erst recht keine Rücksicht auf uns nehmen.
    • Wer Infos sucht, kann beispielsweise nachsehen auf: "fahrrinnenausbau.de" oder "umweltatlas-sh.de" oder auch unter den Stichworten: Landesrecht Schleswig-Holstein, Anliegergemeingebrauch, Informationsfreiheitsgesetz oder Landeswassergesetz.

    • Wir waren am 19. August 2010 mit drei Leuten zum Anwaltsgespräch und haben super-interessante Infos erhalten. Zum Beispiel: Das Land Schleswig-Holstein ist bis zum ersten unterhaltungsfreien Priel zuständig, d.h. nicht nur bis zum Leuchtfeuer, sondern sogar darüber hinaus. Bis um den "Knick" herum hätte das Land also sogar schon baggern müssen!! Damit ist es einer Pflicht schon lange nicht mehr nachgekommen!
    • Das Banner am Hauptaufgangsturm an der Spitze musste am Wochenende 14./15. August in Sicherheit gebracht werden, da sich die Aufhängungsschnüre durchgerieben hatten. Es wurde am 17. August neu installiert. Danke Jungs!

    • Die "Bürgerinitiative Speicherkoog-Süd BISS" (die 1998 entstand, wie damals auch die "Bürgerinitiative Friedrichskoog BIF", nämlich, um sich gegen den damals aktuellen Synthesebericht und die Ungerechtigkeit der Nationalparkgesetzgebung zu stellen) spendet jetzt der BIHZ aus ihrem Kassenbestand 800 Euro. Vielen, vielen, vielen Dank!!!

    • Die Situation rund um Friedrichskoog wird immer skurriler. Für den Ausbau der Kaianlagen in Büsum sollen 3 Millionen ausgegeben werden, obwohl das Land angeblich finanziell mit dem Rücken an der Wand steht. Da muss offenbar doch nicht so sehr gespart werden, wie vielfach behauptet. Im Friedrichskooger Vorland soll eine weitere Million versenkt werden. Die gehört allerdings nicht dem Land, sondern muss von der RWE Dea als Ausgleichsmaßnahme für den Kolkschutz, der die Bohr- und Förderinsel Mittelplate sichert, investiert werden. Jeder gesund Denkende weiß, dass dieses Geld besser angelegt werden könnte, und die RWE Dea weiß das auch. Statt dessen wird das Geld zum Fenster rausgeschmissen. Jeder, der an der Küste lebt, weiß, dass sich diese von Theoretikern ausgedachten Eingriffe in die Natur nach einer Sturmflut komplett erledigt haben. Eine Million kann über Nacht verschwinden. Schade um das schöne Geld. Übrigens: Die Gemeinde Friedrichskoog hat in dieser unsinnigen Angelegenheit angeblich kein Mitspracherecht, weil sich die Fläche außerhalb des Gemeindegebietes befindet... Ob das wohl stimmt?

    • Info-Stand, sonstiges Material und Flyer sind ab sofort bei Angelika und Jürgen Kruse, Fleethörn 1a, untergebracht und dort also auch erhältlich

    • Es gibt einen neuen Beitrag (31.7.2010) bei "You tube", und zwar Bilder von der Friedrichskooger Kutterregatta 2010, mit Musik unterlegt. Unter dem Stichwort Friedrichskoog finden sich aber auch noch andere Einträge.

    • Neu im Sortiment sind Kapuzen-Shirts (Heimathafen Friedrichskoog auf dem Rettungsring mit Totenkopf auf der Rückseite und Hafenretter-Aufschrift auf dem Ärmel) und Spaghetti-Träger-Tops (bedruckt wie die T-Shirts). Grundfarbe: immer Schwarz. Die Klamotten und die Hafenfresser-Postkarten gibt's bei Edeka-Petersen.

    • Es gibt ein neues Plakat (unten rechts), das jetzt (Stand: 10.7.2010) auch schon als Postkarte zu haben ist. Als Banner (3 x 4 Meter groß) soll es den Hauptaufgangsturm in Friedrichskoog-Spitze zieren. Für die Dreharbeiten von NDR (8.7.2010) und ZDF (9.7.2010) wurde es zunächst am Hafen aufgebaut.


       
    • BIHZ-Sprecher Dirk Eggers hat sich die Mühe gemacht, zu errechnen, dass eine Pumpe in einem Schöpfwerk (das die Landesregierung anstelle unserer Schleusentore in unser Sperrwerk hineingebaut sehen möchte) allein etwa 180.000 Euro Energiekosten verursachen würde. Wer soll das bezahlen, wenn sich das Land weigert, überhaupt noch irgendwelche Verantwortung für die Entwässerung Friedrichskoogs und Dieksanderkoogs zu übernehmen?

    Dirk Eggers hat wie folgt gerechnet. Friedrichskoog und Dieksanderkoog haben gemeinsam mehr als 4.000 Hektar Fläche. Da 1 Hektar = 10.000 qm sind, reden wir von 40.000.000 qm. Nimmt man eine Jahresregenmenge von 700 Litern pro Quadratmeter (qm) an, wären das 28.000.000.000 Liter pro Jahr, die über den Hafen hinausfließen müssen. Das sind bei 365 Tagen durchschnittlich 76.712.329 Liter am Tag, 3.196.347 pro Stunde, 53.272 Liter pro Minute und 888 Liter pro Sekunde. Eine Pumpe, die 12 Stunden am Tag läuft und eine geschätzte Leistung von 250 KW hat, verbraucht bei einem Energiepreis von (noch?) 17 Cent pro KWh 510 Euro am Tag und 186.150 Euro im Jahr.

    Nicht berücksichtigt wurden bei dieser Rechnung, dass es in den vergangenen Jahren Starkregenfälle von 200 Litern an ein/zwei Tagen gegeben hat. Das allein dadurch verursachte Binnenhochwasser dürfte leicht getoppt werden und unangenehme Folgen für die Bevölkerung haben, wenn die Qualität der Pumpe eines möglichen Schöpfwerks dem nicht entgegenwirken kann. - Außerdem wurde eine mögliche Verdunstungsmenge der Regenwassers nicht berücksichtigt. Es handelt sich aber ja auch nur um ein durchschnittliches Rechenbeispiel.

    • Es wurden bisher Info-Zettel, Aufkleber, Flaggen und T-Shirts ge- und bedruckt, jetzt außerdem 2.000 Flyer und 2.000 Postkarten (Stand: 30.6.2010) Info-Material und Postkarten liegen in Friedrichskoog-Spitze in der Deichpassage vor dem Tourismus-Service zum Mitnehmen aus. Dies und alles andere Kaufbare gibt es auch bei Edeka-Petersen in der Hafenstraße.
    • Wer sich die "Kleine Anfrage" des Abgeordneten Bernd Voß (Bündnis 90/ Die Grünen) noch einmal in Ruhe durchlesen möchte, findet sie auf www.landtag.ltsh.de. Am schnellsten kommt man zur "Drucksache 17/613" vom 22.06.2010 durch Suche: Hafen Friedrichskoog 2010.

     

    Treff-Infos 2010

    9. August 2010Treff am SBC-Vereinshaus am Hafen

    • Zu allen Montags-Treffen wurden und werden Protokolle angefertigt, die bei Bedarf angefordert werden können.

    • Es werden jeweils die Ereignisse der vergangenen Woche besprochen und die kommenden Termine durchgesprochen (siehe "Termine").

    • Neue Informationen gibt es unter "Kurz-Infos" oder je nach Hinweis auf der ersten BIHZ-Seite.

    19. Juli 2010Treff am SBC-Vereinshaus am Hafen

    • Ein erster Termin mit einem Anwalt wurde vereinbart, und zwar für Mitte August. Allerdings kostet schon die Beratung um die 300 Euro. Kennt irgendjemand einen Anwalt, der uns zunächst kostenlos beraten würde?

    • Die BIHZ präsentiert sich zur Kutterregatta am 25. Juli. Der Info-Stand mit Info-Material und T-Shirts wird zwischen dem Fischhaus Stührk und dem Kiosk aufgebaut.

    • Die BIHZ plant einen weiteren Info-Stand für die Kutterregatta Büsum am 1. August.

    • Am 8., 9. und 10. September finden nach der Sommerpause die ersten Sitzung in Kiel statt. Eine Fahrt ist in Planung.

    12. Juli 2010Treff am SBC-Vereinshaus am Hafen

    • Der ZDF-Beitrag wurde von der BIZH als voller Erfolg gewertet und stellt für de Arbeit der Initiative einen wichtigen Schritt dar, auf auf nationaler Ebene auf die geplante Hafenschließung hinzuweisen.

    • Es wurde angeregt, eine Verbindung zwischen allen von der Elbvertiefung betroffenen Häfen herzustellen, um den Druck auf Hamburg zu erhöhen. Wer hat Interesse diese Kontakte herzustellen? Bitte bei Dirk Eggers melden

    • Eine Abordnung der BIZH nimmt am 14.07.2010 an einem CDU-Stammtisch in Meldorf teil.

    • Die Stadt Heide hat uns genehmigt das Böttcher–Rondell zu nutzen. Ideen?

    • Dringend wird ein Anwalt gesucht, der Gemeinde und BIHZ in ihren Interessen vertritt. Hierbei ist die BIHZ generell willig, sich an den Kosten zu beteiligen.

    5. Juli 2010Treff am SBC-Vereinshaus am Hafen

    • Außer Diskussion und Information über die vorangegangenen Aktionen (Infoabend im HdK und Besuch des Kreisausschusses Agrar/Umwelt) wurden lediglich Termine besprochen. Die nächsten Termine/Aktionen werden rechtzeitig auf der BIHZ-Startseite bekanntgegeben.

    28. Juni 2010Treff am SBC-Vereinshaus am Hafen

    • Erfreulich war die Nachricht, dass Uwe Marscheider aus Weißenbrunn Unterschriften-Listen mit etwa 300 Einträgen erhalten hat - und zwei Briefe von Kindern (siehe Unterstützer-Brief unter "Reaktionen"). Friedrichskooger pflegen seit vielen Jahren eine Freundschaft mit den Süddeutschen - entstanden durch den wechselseitigen Besuch der "Blauen Jungs" und der "Blas- und Trachtenkapelle Weißenbrunn".

    • Gesucht werden Freiwillige für die Termine in den ersten Juli-Tagen. Am 1.7. geht's nach Heide, am 3.7. nach Meldorf und am 4.7. nach Barlt. Präsenz zeigen und Besucher informieren, heißt die Devise.

    • Last but not least: Die Postkarten sind da!!! (siehe Fotos) Wer sie noch nicht kennt: Sie werden zum ersten Mal auf dem Info-Abend am 30. Juni verteilt. Für diesen Anlass wurden auch Flyer mit aktuellen Informationen erstellt.

    21. Juni 2010Treff am SBC-Vereinshaus am Hafen

    • Während des jüngsten Treffens wurde eine "Wirtschaftsgruppe" gebildet, die Zahlenmaterial zusammentragen will, um der Landesregierung eine realistische Bilanz des Hafens vorlegen zu können. Das lapidare Ablehnen eines Erhalts des Hafens mit dem Argument, die Ausgaben seien mit 500-700.000 Euro und die Einnahmen mit 15-30.000 Euro zu beziffern, will sich die BIHZ nicht abfinden, weil sie es besser weiß. Um das belegen zu können, wird jetzt fleißig Material gesammelt. Notwendig ist dazu selbstverständlich auch eine genaue Auflistung des Landes, was dort an Daten in die Berechnung eingeflossen ist. Eine solche Auflistung wird momentan von verschiedenen Seiten angefordert. In Friedrichskoog werden jetzt vor allem auch die Fakten gesammelt, die belegen, dass Geld verschleudert wurde, dass teils ineffektiv gearbeitet wurde und dass es durchaus Einnahmequellen gäbe, hätte sich jemand darum gekümmert bzw. hätten nicht Gesetze und Verordnungen beispielsweise Existenzgründungen im Keim erstickt. Die Bilanz ist nicht so schlecht, wie man uns alle glauben machen will. Von Nichts kommt allerdings auch Nichts.

    • Mit großem Hallo und Applaus wurde während des Treffens übrigens ein Kutter aus Fedderwardersiel im Hafen begrüßt, der, wie so viele, die Marscheider-Werft anlief.

    • Wer sich vorstellen kann, gemeinsam mit Bianca Eggers und anderen zu Veranstaltungen, Wochenmärkten oder Ähnlichem zu fahren, um Informationsmaterial zu verteilen und Fragen der Dithmarscher und auch von Touristen zu beantworten, melde sich bitte bei der BIHZ (E-Mail-Adresse/Personen siehe BIHZ-Kontakt). Eine regelmäßige Teilnahme ist nicht unbedingt erforderlich. Aber jeder, der sich ein paar Stunden einbringen kann, ist absolut gern gesehen!!

    • Wer möchte, kann sich Infomaterial zum Verteilen bei Volker Braun abholen.